Interview mit Lüül und mir bei Uli Gellermann (KenFM)

TEXT von Uli Gellermann

Es gibt sie noch, die echten Künstler

Vor dem Krieg gegen das Virus konnte man auch und gerade von Künstlern eigene Meinungen hören. Wenn Künstler heute überhaupt noch Meinungen äußern, sind es nicht selten solche, die man auch von den Merkels hören konnte. Aber es gibt sie noch, die echten Künstler.

Als ob Kunst und Kultur tödlich wären

Zwei dieser Echten, die Musiker LÜÜL und Jens Fischer Rodrian, waren jüngst bei einem Kamera-Gespräch mit Uli Gellermann in einem der legendären Berliner Clubs. Auch der kämpft, wie alle anderen Clubs der Hauptstadt und wie die meisten Künstler des Landes, um sein Überleben. Denn wie die Kneipen, die Cafés und die vielen kleinen Läden sind auch die Clubs und Bühnen geschlossen. Als ob Kunst und Kultur tödlich wären.

Kunst unterscheidet uns vom Tier

Doch Kunst und Kultur sind Überlebensmittel: Sie geben dem Leben jene Farbe außerhalb von Arbeit, Schlafen, Essen, die seit der Höhlenmalerei und den Trommeln der Schamanen dem Menschen die besonderen Schwingungen geben, die ihn vom Tier unterscheiden.

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