Wo warst Du?

Die Demokratie lebt von einem lebendigen, im besten Fall zugewandten Diskurs, von der Auseinandersetzung, dem Abwägen, dem Vertrauen, dem sich trauen. Sie lebt von der Lust nach dem Aufspüren der besten Lösung, auf dass sie so viele Menschen mitnimmt wie nur irgendwie möglich. Aber vor allem lebt sie, wenn sie gesund ist, von dem Versuch, der Ehrlichkeit den größtmöglichen Platz einzuräumen und der Integrität, genau das umzusetzen.

All dies ist ausgehebelt, gilt nicht mehr, wird von der neuen Normalität verdrängt.

Normal heißt jetzt – sich fügen, darauf warten, dass ein dubioser Kreis vermeintlicher Experten zulässt, Auslauf zu bekommen, um sich dann, mit ein bisschen frischer Luft in der Lunge, zurück in den Käfig der Selbstisolation sperren zu lassen, bis man wieder Gassi gehen darf. Bitte nichts hinterfragen – kein wer, warum, oder wann. Wenn man es aber doch wagen sollte unbequem zu sein, wird man zensiert, gelöscht und geächtet, aus dem sozialen Netz der „Solidarischen“ entfernt, wie ein lästiger Krümel auf der sonst so lupenreinen Couch der Gleichgesinnten.

All das was uns stärkt wird kaum besprochen oder gar vernachlässigt, es wird verboten, unter Strafe gestellt und das alles zum Wohle der Allgemeinheit, was die unverschämteste aller Lügen ist, denn darum geht es nur selten.

Das, was wir am meisten brauchen, um uns gegen Krankheiten fast jeder Art zu wehren ist unser Immunsystem. Und das erfährt seinen größten Dämpfer durch Angst und Isolation und würde durch soziale Kontakte und Nähe gestärkt werden, aber das ist nicht erwünscht, daraus kann man keinen Profit schlagen, eine medizinische Lösung muss her. Alles Tun ordnet sich dem vermeintlichen Schutz der Gesundheit unter, dem Wohl der Schwachen, der Vorerkrankten, der Alten. Aber genau darum ging es in den letzten Jahrzehnten fast nie. Zu wenig und dazu schlecht bezahltes Pflegepersonal in Altenheimen, ein auf Gewinnmaximierung getrimmtes Gesundheitssystem, Obdachlose und „seitlich Umgeknickte“ frieren sich durch die Winter. Die Verantwortlichen hat das alles nur selten interessiert, wie immer schließen sie die Geldbeutel, wenn diese „lästigen“ Themen angesprochen werden.

Jetzt kann man problemlos Milliarden verschleudern, um die absurden, völlig überzogenen Maßnahmen zu finanzieren. Aber selbst hier gelingt es nicht die Gesellschaft nachhaltig mitzunehmen. Die Kulturbranche bricht zusammen, 500.000 bis 800.000 Insolvenzen stehen dem Mittelstand bevor, Prostituierte müssen unter den schlimmsten Bedingungen übelste Praktiken aushalten, die ungeahndet bleiben, da sich Ihr Überleben in der Illegalität abspielt und Unterstützung auch hier fehlt – die Liste ließe sich ewig fortsetzen.

All die unappetitlichen Zusammenhänge der Drahtzieher globaler Entscheidungen, egal ob sie im Politzirkus turnen, die Tech-und Pharmakonzerne lenken oder ob sie großen Lobbys angehören, kommen jetzt so eindeutig ans Licht wie selten zuvor. Sie spielen Ihr Spiel mit perfider Akribie und haben dabei jedes Maß aus den Augen verloren. Sie versuchen uns an Ihre größenwahnsinnige Vorstellung zu gewöhnen und den „Great Reset“ einzuleiten, wie schon im Time Magazine beschrieben.

In der Blüte der Nachkriegszeit entstand durch die Vormachtstellung der USA ein nahezu unkontrollierbares imperialistisches, auf Ausbeutung basierendes Wirtschafts-und Finanzsystem. Durch die Entkopplung vom Goldstandard unter Nixen erlebte der Markt eine nachhaltige Zäsur. Immer mehr Geld konnte ohne Gegenwert gedruckt werden. Die Digitalisierung beschleunigte die Volksenteignung zu Gunsten der wenigen Superreichen. Die Schere driftet seit dem immer weiter auseinander, im „Finanz-Casino“ gibt es anscheinend keine Grenzen mehr. Heute besitzen die zehn reichsten Menschen soviel wie die 3,7 Milliarden Ärmsten.

Die Politik hat eingesehen, dass nichts mehr ohne die „Global Player“ geht und muss das, aus Ihrer Sicht, „lästige Demokratieverständnis“ los werden. Die Geschäftsführer der größten Unternehmen sitzen bei allen wichtigen globalen Entscheidungen mit am Tisch, oft auch ohne die gewählten Politiker. Die fünf mächtigen Weltkonzerne, Amazon, Google, Facebook, Microsoft und Apple bewegen fast ausschließlich den Technologiemarkt NASDAQ in die ein oder andere Richtung. Die zwei größten Finanzdienstleister BlackRock und Vanguard verwalten ein Vermögen von über 10 Billionen Dollar und können den Markt ganz allein beeinflussen.

In so einer Welt braucht man keine Partner mehr, die unbequeme Fragen stellen und die Moralkeule schwingen. Wenn zusätzlich noch, wie jetzt im aktuellen Fall der Corona Krise, eine ehemalige Instanz wie die WHO, die im Interesse der Weltbevölkerung handeln sollte, von den Ländern im Stich gelassen wird und mittlerweile zu 80% von Privatspendern finanziert wird, muss man sich nicht wundern, dass den Mächtigen bald niemand mehr etwas entgegen zu setzen hat. Wie sehr die Staatschefs und Ihre Minister unter der Knute der Pharmaindustrie stehen, hat Horst Seehofer schon mehrmals bestätigt, u.a. in der Aufarbeitung der Schweinegrippe 2009, dem Blueprint der Corona Krise.

Der Unternehmer und selbsternannte Philanthrop Bill Gates, der in einem neunminütigen Beitrag in den Tagesthemen für seine Impfkampagne werben durfte, spricht davon, dass die Pandemie erst dann beendet sei, wenn sieben Milliarden Menschen geimpft worden sind. In der selben Woche wird dies von der Bundeskanzlerin Angela Merkel und später auch von dem Regierungs-Virologen Christian Drosten bestätigt. Der Familienrat verkündet einig, die medizinische Lösung sei alternativlos.

Um all das auf rechtlich unangreifbare Füße zu stellen, soll am 18.11.20 ein neues Gesetz verabschiedet werden. Am selben Tag erwartet man die Zustimmung des Bundesrates und die Unterschrift des Bundespräsidenten.

So schnell ging es noch nie, man hat es eilig. Wir werden auf willkürlich erdachte Maßnahmen vorbereitet, deren Dauer ganz im Entscheidungsbereich der Regierung, um genauer zu sein, des Gesundheitsministers liegt. Wir sollen uns auf ein digitales Leben und eine von Streaming Diensten bestimmte Freizeit einstellen.

Die aktuelle Kampagne der Bundesregierung zeigt es ganz deutlich. Ein in die Jahre gekommener Herr spricht  retrospektiv vom Jahr 2020, als er noch Student war – Alles was man von uns verlangt hatte war, nichts zu tun – Das kann doch wohl nicht so schwer sein, oder? Shut up, bestell dir das nächste Lieferando Dinner, schön im sterilen Plastik verpackt, schaue alle Serien, die Du schon immer sehen wolltest und stell das Denken ein – weiter zappen, bis Du weitere Anweisungen bekommst. Ein Appell an das Unterwürfige, das Bequeme in uns. Du darfst jetzt Faultier sein, das nur fressen, fernsehen und ficken soll (wenn durch Zufall noch jemand in deinem Haushalt wohnt) , so suggeriert es uns der mit „Hollywood-Score“ dramatisch in Szene gesetzte Spot der Bundesregierung, peinlich.

Die WHO hat die an Prof. Ioannidis in Auftrag gestellte Studie bestätigt, was viele Experten schon lange sagen: Die Letalität von Covid-19 liegt bei 0,14% (unter 70 Lebensjahren sogar bei 0,05%) und damit im Bereich einer mittel-schweren Grippe, aber das scheint keine Rolle mehr zu spielen. Weder hat es ein Einfluß auf die Regierungsentscheidungen noch auf den kritischen Geist der in Angststarre versetzten Menschen.

Auch wenn es erschreckend lange braucht, bis es alle verstanden haben – dieser Versuch, uns dauerhaft zu manipulieren, ist zum Scheitern verurteilt – und genau darin besteht unserer Chance.

Das was uns Menschen ausmacht, Nähe, Berührung, analoges Dasein und die unzerstörbare Verbindung zu allem Natürlichen, essen, trinken, riechen, lieben, lachen, weinen, küssen, sich streiten, versöhnen und verzeihen ist nur im analogen Raum nachhaltig.

Obwohl ganz sicher ist, das keiner von uns hier lebend raus kommt, geben wir uns der Illusion hin, das wir mit der Einhaltung der Reinheitsgebote, dem Hygienewahn, dem freiwilligen Entsagen von Nähe, den Tod austricksen können. Dabei vergessen wir das Leben, und ja, es gibt ein Leben vor dem Tod.

In wenigen Tagen wird das Ermächtigungsgesetz 2020 im Eilverfahren durch die politischen Instanzen gejagt.

Beantworten wir uns alle eine Frage, die mit Sicherheit auf uns zukommen wird, spätestens wenn unsere Kinder und Enkel in 20 Jahren vor uns stehen und sagen: „Oma, Opa, als damals alle Masken tragen mussten und ein Veterinär, ein Virologe, der 2009 schon krass daneben lag, ein Bankkaufmann und eine Physikerin alle Entscheidungen trafen, als das Grundgesetz ausgehebelt wurde und unsinnige Gesetze verabschiedet worden sind, als von kritischen Journalisten, Juristen, Wissenschaftlern und Psychologen die Videos gelöscht wurden, als die großen Leitmedien zu Staatsmedien mutierten, als Ärzten gedroht wurde Ihre Zulassung zu verlieren, wenn sie nicht auf Regierungskurs segeln, als friedliche, besorgte Demonstranten von der Parteichefin der SPD als Covidioten beschimpft und von der breiten Öffentlichkeit ins rechte Lager gepackt und diffamiert wurden, als Anwälte auf der Strasse verhaftet worden sind, als man Künstlern die Bühne nahm – was hast Du damals gemacht, wo warst Du?“

T I P

Ein kluger junger Mann, Gunnar Kaiser, hat zu diesem Thema viele bemerkenswerte Videos gemacht, hier ist eines davon.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s